transport z748x400

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Sachkunde Güterkraftverkehr

Transportgenehmigung
EU-Lizenz
Lof Transporte
Lohnunternehmen im Baustellenverkehr
Qualifizierung gem. VDI 2700a

Unkompliziert und flexibel

zur GÜKG-Lizenz

 

Sie wollen ein Transportunternehmen gründen?

Nehmen Sie Kontakt  auf.

Besprechen Sie mit mir kurz Ihr Vorhaben.

Einholung der erforderlichen Bescheinigungen

Um die GüKG-Lizenz bzw. EU-Lizenz zu erhalten, sind vorab

eine Reihe von Bescheinigungen zu besorgen.

Ich veranlasse das Nötige für Sie,

kümmere mich um den Lizenzierungsprozess bis zur Erteilung der Lizenz.

Der Verkehrsleiter steht bereit.

Benötigen Sie einen Verkehrsleiter der die nötige Lizenz besitzt und

die erforderliche Zuverlässigkeit nachweisen kann?

Ich stelle für Sie die Verkehrsleitung, zuverlässig und zeitnah.

Erteilung der GüKG-Lizenz

Auch nach der Erteilung der Lizenz lasse ich Sie nicht im Regen stehen.

Ich stehe Ihnen in allen betriebswirtschaftlichen Belangen zur Seite.

Schauen Sie unter Leistungen nach.

 Jens Kottwitz

Landwirtschaftsmeister

Verkehrsleiter (IHK)

Qualifizierung gem. VDI 2700a

Gefahrgutbeauftragter

Finanzbuchhalter

 Im Hagen 2

31311 Uetze

Niedersachsen

Tel. 05173-8459950

Fax 05173-8459951

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Ihr Ansprechpartner

Verkehrsleiter IHK

Herr Kottwitz

Tel. 05173/8459950

FAX 05173/845995

info@ext-verkehrsleiter.de

  • FAQ
  • 1. Was ist ein Verkehrsleiter?

    Ein Verkehrsleiter ist eine Person, welche die tatsächliche und dauerhafte Leitung der Verkehrstätigkeiten eines Unternehmens übernimmt. Ohne einen Verkehrsleiter darf kein Unternehmen gewerbliche Transporte mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen, einschließlich Hänger, betreiben. Der Begriff und die Tätigkeit eines „Verkehrsleiters“ vor allem im Zusammenhang mit dem gewerblichen Güterkraftverkehr.
    Der Begriff „Verkehrsleiter“ wurde erst im Artikel 4 der „Verordnung (EG) Nr. 1071/2009“ neu eingeführt und ersetzt damit die bisherige „zur Führung der Verkehrsgeschäfte bestellte Person“. Im Kern entspricht der Verkehrsleiter der früheren „zur Führung der Geschäfte des Güterkraftverkehrs/Omnibusverkehrs bestellten Person“. Der Begriff „Verkehrsleiter“ wurde durch die EU-Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 eingeführt. Artikel 2 Nr. 5 der VO (EG) Nr. 1071/09 definiert den Verkehrsleiter folgendermaßen: Er ist „eine von einem Unternehmen beschäftigte natürliche Person oder, falls es sich bei diesem Unternehmen um eine natürliche Person handelt [meist kleinere Einzelunternehmen], diese Person selbst oder gegebenenfalls eine von diesem Unternehmen vertraglich beauftragte andere natürliche Person, die tatsächlich und dauerhaft die Verkehrstätigkeiten dieses Unternehmens leitet“.

     
  • 2. Wer braucht einen Verkehrsleiter?

    Seit dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) 1071/2009 muss jedes Unternehmen, das eine Güterkraftverkehrserlaubnis beantragt, einen Verkehrsleiter benennen. Das kann sowohl der Unternehmer selbst, ein Angestellter des Betriebes oder ein externer Verkehrsleiter sein. Seit Mitte 2017 gilt dies auch für Lohnunternehmer.

  • 3. Welche Verantwortlichkeiten hat ein Verkehrsleiter?

    Die Verantwortlichkeit ist im Artikel 6, Absatz 1 der VO 1071/2009 nur indirekt geregelt. Dort ist die Rede von Verantwortungsbereichen, bei deren Nichtbeachtung zu einer Aberkennung der Zuverlässigkeit führen können. Die sind:
    • Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer, Arbeitszeit, Einbau und Nutzung der Kontrollgeräte,
    • Gewicht und Abmessungen der Nutzfahrzeuge im grenzüberschreitenden Verkehr,
    • Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer,
    • Verkehrstüchtigkeit der Nutzfahrzeuge inkl. technischen Überwachungen der Fahrzeuge,
    • Markt- und Berufszugang,
    • Gefahrgutbeförderung,
    • Einbau und Benutzung von Geschwindigkeitsbegrenzern in ausgewählten Fahrzeugklassen,
    • Führerscheine,
    • Zugang zum Beruf,
    • Tiertransporte.
    Der Verkehrsleiter muss die Verkehrstätigkeiten der Kraftverkehrsunternehmen tatsächlich und dauerhaft leiten.

  • 4. Welche Aufgaben übernimmt der Verkehrsleiter?

    Die VO 1071/2009 beschreibt die Hauptaufgaben wie folgt:
    • das Instandhaltungsmanagement der Fahrzeuge,
    • die Prüfung der Beförderungsverträge und -dokumente,
    • die Rechnungsführung
    • die Zuweisung der Ladungen oder die Fahrdienste der Fahrer,
    • die Prüfung der Sicherheitsverfahren,
    • und weitere Aufgaben

  • 5. Was ist der Unterschied zwischen externer Verkehrsleiter und interner Verkehrsleiter?

    Interner Verkehrsleiter:
    Der interne Verkehrsleiter steht in einer echten Beziehung zum Unternehmen, beispielsweise als Eigentümer, Angestellter, Direktor, Anteilseigner. Oder es ist jemand, der die Verwaltungsgeschäfte des Unternehmens selber führt oder Unternehmer ist. Das bedeutet, er ist arbeitsvertraglich oder gesellschaftsrechtlich an das Unternehmen gebunden. Der interne Verkehrsleiter handelt aufgrund seiner Beziehung zum Unternehmen immer im Interesse des Unternehmens.
    Zur Menge der Fahrzeugflotte ist zu sagen, dass es keine zahlenmäßige Beschränkung gibt. Auch ist eine gleichzeitige Leitung mehrerer Unternehmen als interner Verkehrsleiter möglich, wird aber an der Möglichkeit zur tatsächlichen Leitung gemessen.

    Externer Verkehrsleiter:
    Ein externer Verkehrsleiter muss dann beauftragt werden, wenn ein Unternehmen die Anforderung der fachlichen Eignung nicht erfüllt. Das bedeutet, im Unternehmen ist keine fachkundige Person mit echter Beziehung zum Unternehmen beschäftigt. Dann muss das Unternehmen, eine natürliche, nicht juristische Person als Verkehrsleiter bestellen. Für den externen Verkehrsleiter gelten dieselben Anforderungen wie für den internen Verkehrsleiter.
    Auch gilt für den externen Verkehrsleiter: Der Verkehrsleiter darf seine Tätigkeiten nur im Interesse des Unternehmens ausüben, für das er als externer Verkehrsleiter handelt. Er darf keine vertragliche Beziehung zum Auftraggeber haben. Zwischen dem externen Verkehrsleiter und dem Unternehmen, für das er die Verkehrsgeschäfte leitet, wird vertraglich geregelt, welche Aufgaben auszuführen sind. Dazu macht die EU-Verordnung Vorgaben, welche Aufgaben auf jeden Fall vertraglich geregelt sein müssen:

    • Instandhaltungsmanagement der Fahrzeuge,
    • Prüfung der Beförderungsverträge und Dokumente,
    • grundlegende Rechnungsführung,
    • Disposition der Ladungen und des Fahrpersonals und
    • Prüfung der Sicherheitsverfahren.

    Externe Verkehrsleiter dürfen maximal vier Unternehmen mit insgesamt höchstens 50 Fahrzeugen leiten. Ist ein Verkehrsleiter in einem Unternehmen als interner und in einem anderen als externer Verkehrsleiter tätig, werden zur Beurteilung der Zulässigkeit des externen Verkehrsleiters die Anzahl der Unternehmen und Fahrzeuge zusammengerechnet. Diese Grundsätze gelten auch für Verkehrsleiter in verbundenen Unternehmen.

  • 6. Muss der externe Verkehrsleiter in der Nähe des Unternehmens sein?

    Der externe Verkehrsleiter muss in der Lage sein seine Aufgaben für das Unternehmen tatsächlich und dauerhaft wahrzunehmen. In wie weit dabei Entfernungen eine Rolle spielen muss grundsätzlich von der Erlaubnisbehörde beurteilt werden. Die EG-Verordnung 1071/2009 sieht lediglich vor, das der externe Verkehrsleiter seinen ständigen Aufenthalt in der Gemeinschaft haben muss. Mein Betrieb befindet sich in der Nähe von Hannover. Genauer gesagt in Uetze zwischen Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und Cellen.

  • 7. Kann der Verkehrsleiter die Verantwortung delegieren?

    Mit Blick auf die Regelung des Rechtes der Ordnungswidrigkeiten empfiehlt es sich für den Unternehmer und den Verkehrsleiter, Möglichkeiten der Delegation auszureizen und innerhalb des Unternehmens nachweisbar sicherzustellen, dass die Mitarbeiter die entsprechenden Vorschriften beachten. Größere Unternehmen greifen am besten auf automatisierte Verfahren zurück (beispielsweise automatische Führerscheinüberwachung). Für selbstfahrende Unternehmer stellen die in Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 genannten Verstöße eine erhebliche Verschärfung der Zuverlässigkeit dar.

  • 8. Was kostet der externe Verkehrsleiter?

    Bei der Vergütung des Verkehrsleiters ist immer auch die Verantwortung und die Haftung zu betrachten. Deshalb lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Das ist Einzelfall abhängig und von den individuellen Gegebenheiten geprägt. Es ist jedoch strukturell bedingt davon auszugehen, dass ein externer Verkehrsleiter deutlich kostenreduzierter für das Unternehmen tätig sein wird, im Vergleich zu einem angestellten Verkehrsleiter. Als Externer Verkehrsleiter schließen Sie mit mir einen Dienstleistungsvertrag ab. Es entstehen keine Lohnnebenkosten.

  • 9. Unterliegen Beförderungen durch landwirtschaftliche Lohnunternehmer der Erlaubnispflicht nach § 3 GüKG?

    Die Durchführung gewerblichen Güterkraftverkehrs (Güterkraftverkehr für Dritte) bedarf nach § 3 GüKG einer Erlaubnis. Güterkraftverkehr ist die geschäftsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 3,5 Tonnen haben.

    Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer (Unternehmer, die im Auftrag von Landwirten oder landwirtschaftlichen Genossenschaften Dienst- und Arbeitsleistungen in der Landwirtschaft für Dritte erbringen) fallen regelmäßig nicht in den Anwendungsbereich des Ausnahmetatbestandes nach § 2 Abs. 1 Nr. 7 GüKG und sind daher erlaubnispflichtig. Von ihnen durchgeführte Beförderungen erfolgen regelmäßig nicht für eigene Zwecke eines landwirtschaftlichen Betriebs bzw. für einen landwirtschaftlichen Betrieb im Rahmen der Nachbarschaftshilfe oder eines Maschinenrings. Die Einbeziehung von Gewerbetreibenden in Nachbarschaftshilfe ist nicht zulässig. Nachbarschaftshilfe liegt auch nicht vor, wenn die Hilfeleistung tatsächlich zum Gewerbe wird. Gewerbsmäßig ist jede auf eine gewisse Dauer berechnete und auf Erzielung wirtschaftlicher Vorteile gerichtete Tätigkeit.

    Auch Beförderungen, die im Vorfeld oder im Nachgang von Arbeitsleistungen erbracht werden, unterliegen der Erlaubnispflicht. Ob die Beförderung den Hauptzweck der Beauftragung des Lohnunternehmers darstellt oder lediglich der Unterstützung eines Arbeitsauftrages dient – bspw. Gülletransporte vom Hof zum Feld und das unmittelbar anschließende Ausbringen der Gülle – ist nicht von Bedeutung. Eine Privilegierung von Unternehmen, die neben landwirtschaftlichen Dienst- und Arbeitsleistungen auch gewerbliche Beförderungsleistungen erbringen, die in dieser Form grundsätzlich auch von anderen Marktteilnehmern erbracht werden könnten, ist vom Gesetzgeber weder beabsichtigt noch erscheint diese geboten. (Quelle: https://www.bag.bund.de/DE/Service/FAQs/FAQUnterthemen/Gueterkraftverkehr_faq_node.html)

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